Wie schnell der Frühling gekommen ist, wie schnell hat die Natur vom Winterruhe auf Wachstum und Aktivität umgeschaltet. Wir sind mit viel Optimismus ins Jahr gegangen. Die gegenwärtige Situation in der Landwirtschaft erlaubt das, kein Vergleich zum Anfang des vergangenen Jahres, aber man sollte die Krise auch nicht einfach vergessen.
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Die Familie von der Borch ist dokumentiert seit 1483 in Holzhausen ansässig. Sie hatte den Besitz als Lehen vom Landesherrn, dem Fürstbischoff Simon von Paderborn erhalten. Die Gutsanlage in ihrer heutigen Form ist allerdings wesentlich später erbaut. Die ältesten Gebäude stammen aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, mit mächtigen Bruchsteinwänden und schweren Dächern aus Sollingsandstein. Die Hofanlage ist vollständig erhalten, eine Seltenheit in Ostwestfalen, und so steht der ganze Hof als Ensemble unter Denkmalschutz.
Was für den Historiker und Besucher eine Freude, ist für den Landwirt und Nutzer der Gebäude durchaus eine Herausforderung. Denn für die moderne Landwirtschaft sind die alten Scheunen nur begrenzt nutzbar. Aber mit viel Kreativität und Einsatz aller Beteiligten ist in den vergangenen Jahren doch an neuen Nutzungskonzepten gearbeitet worden, und so teilen sich Tiere, Maschinen, Menschen und Kultur inzwischen einige der alten Gebäude.
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