Frühmorgenansicht eines Weges in einem Park mit alten, blattlosen Bäumen, die von Nebel umhüllt sind, Sonnenlicht dringt durch die Zweige.

GESCHICHTE

Adelswappen mit einem schwarzen Vogel auf einem silbernen Schild, umgeben von kunstvollem Wappenornament, mit einem Helm, der von Federn geschmückt ist.

Tolle News!

Tolle News!

Bild eines Gebäudes mit einem roten Ziegeldach und runden Fenster, im Hintergrund blauer Himmel und Bäume, Teil eines Posters oder Flyers für das Gut Holzhausen in Nieheim.
Wir hatten die Ehre bei dem tollen Podcast “Der Gutshauspod” eingeladen zu sein! 
Johann von der Borch, Yi Li und Teresa Snell durften mit den zwei reizenden Podcastern sprechen!
Hier die Links für den Spotify- Podcast, sowie zum Youtube- Video: 
Spotify
https://open.spotify.com/episode/7snM7UcgGDZbfhLusPaU8z?si=y6fjy8K6SCuxAPEdMc1FCw
Youtube
https://youtu.be/EXF4AnO6oxs?si=zE_NGkTrzcUp4Xs5
Ein landwirtschaftliches Anwesen mit einem großen, mehrstöckigen Haus, einem kleinen Wasserkanal, einer Brücke, Bäumen und Menschen, die im Garten spazieren gehen, sowie einem Pferd auf der Brücke.

Das Gut Holzhausen

Die Familie von der Borch ist dokumentiert seit 1483 in Holzhausen ansässig. Sie hatte den Besitz als Lehen vom Landesherrn, dem Fürstbischof Simon III. zur Lippe, Landesherr des Fürstbistums Paderborn, erhalten. Die Gutsanlage in ihrer heutigen Form ist allerdings wesentlich später erbaut. Die ältesten Gebäude stammen aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, mit mächtigen Bruchsteinwänden und schweren Dächern aus Sollingsandstein. Nur das Schloss datiert später. Die Geschichte will, dass ein Ahne die alte Burg Anfang des 19. Jahrhunderts anzündete, nachdem durchziehende napoleonische Truppen darin gehaust hatten. Das neue Schloss wurde auf altem Gewölbe erbaut, immer noch umgeben vom ringsum verlaufenden Wassergraben, der Gräfte. Es ist aber kleiner und heller, klassizistisch im Stil mit Anleihen beim französischen Empire. Gebaut hat es der Kasseler Architekt Hisner.

Die Hofanlage mit dem alten Torhaus, dem Taubenturm und den ehemaligen Stallgebäuden ist vollständig erhalten, eine Seltenheit in Ostwestfalen, und so steht der ganze Hof als Ensemble unter Denkmalschutz. Was für den Historiker und Besucher eine Freude, ist für den Landwirt und Nutzer der Gebäude durchaus eine Herausforderung. Denn für die moderne Landwirtschaft sind die alten Scheunen nur begrenzt nutzbar. Aber mit viel Kreativität und Einsatz aller Beteiligten ist in den vergangenen Jahren doch an neuen Nutzungskonzepten gearbeitet worden und so teilen sich Maschinen, Menschen und Kultur inzwischen einige der alten Gebäude. Nur dem Vieh wurden die alten Gebäude nicht mehr gerecht und so sind die Rinder inzwischen in einen neuen Stall, außerhalb des Hofes, umgezogen.